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Zu ihren immer wiederkehrenden Leitmotiven zählen Mädchengesichter und Pferdeköpfe von Anmut und edler Schönheit. Neben zahlreichen bildschönen Mädchen- und Frauengestalten mit Blumen, Vögeln und Pferden als beziehungsreichen Attributen sowie turbantragenden Männern mit großen Augen und orientalischen Bärten gibt es zwei besondere Schwerpunkte: erstens die Variatonen zu Velazquez, dessen Darstellungen der Infantin Margherita den Maler 1975 zu einem Zyklus prunkvoll kostbarer Gemälde anregte, und zweitens eine Reihe von sieben für Berber ungewöhnlich großformatigen Bildern, die durch eine ins Moderne übertragene alte persische Legende inspiriert wurden. Auch einige der kleineren Bilder und Zeichnungen mit Männer- und Pferdeköpfen gehören in diesen Zusammenhang...

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Verschiedene, oft miteinander verschmolzene Techniken kennzeichnen die Werke von Mersad Berber. Da gibt es zunächst die bildhaften Farbholzschnitte, die mit Ölmalerei, Collage und Goldprägung auf ganz eigene Art kombiniert sind. Es folgen die Ölbilder auf Holz oder Leinwand, deren qualitätsvolle Technik in der abendländischen Überlieferung wurzelt, deren Ausdruck und Aussage jedoch stets Altmeisterliches mit Zeitgenössischem, Tradition mit Gegenwart vereint. In den Pastellen und Pastellzeichnungen wiederum erreicht Berber eine ungewöhnliche transparente Zartheit und einen Nuancenreichtum von nostalgischem Zauber. Sie sind zum Teil auf echten alten Buchseiten und Dokumenten gemalt und mit Collage verbunden. Die neuen Zeichnungen wurden mit der Spritzpistole gezeichnet, um jene hauchfeine Durchsichtigkeit hervorzurufen, die sie unverwechselbar erscheinen läßt. Selbst in der Druckgrafik erfand sich der Künstler ein Medium, das seine Blätter mit den Originalen fast identisch wirken läßt.

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(C) Einar Göhring (1998/2000)

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